Rusalka

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Juni 2020
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Das vorletzte Werk des Komponisten entstand um 1900 und ist musikalisch ebenso der tschechischnationalen Schule verbunden wie auch in einzelnen Aspekten dem Musikdrama Richard Wagners.

 

Inhaltsangabe

Im Gegensatz zu den spielerischen Waldelfen neckt die Wassernixe Rusalka den gerade erwachenden Wassermann nicht, sondern gesteht ihm ihre Sehnsucht nach einer menschlichen Gestalt sowie menschlichen Seele und damit die Erfüllung ihrer Liebe zu jenem Prinzen, den sie schon oft am See beobachten konnte. Der Wassermann warnt Rusalka zwar, rät ihr aber, die Hilfe Jezibabas in Anspruch zu nehmen. Diese erscheint und schließt mit der vor Liebe Entbrannten einen Vertrag: Rusalka wird die Menschengestalt erhalten, aber mit Stummheit geschlagen sein. Sollte sie auf diese Weise die Liebe des Prinzen nicht dauerhaft an sich binden können, würde die Rückkehr ins Nixenreich nur mit dem Tod Geliebten möglich werden. Rusalka willigt ein, wird verwandelt und kann tatsächlich die Liebe des bald darauf auftauchenden Prinzen erwecken. Die geplante Hochzeit der beiden wird jedoch durch eine mysteriöse, fremde, verführerische Fürstin verhindert, die unerwartet auftaucht und den Prinzen an sich zieht. Als der Prinz der Fürstin eine Liebeserklärung abgibt und seine geplante Hochzeit mit Rusalka als bloßes Abenteuer abtut, versucht ihn Rusalka mit letzter Hoffnung zurückzugewinnen, wird von ihm aber kalt abgewiesen. Der Wassermann verflucht den Prinzen daraufhin und zieht Rusalka in die Tiefe des Wassers zurück. Wenig später bietet Jezibaba der von allen entfremdet klagenden Rusalka eine vollständige Rückkehr ins Nixenreich an: Sie gibt Rusalka einen Dolch, mit dem sie den treulosen Geliebten ermorden sollte. Doch Rusalka wirft den Dolch von sich. Als der von Reue geplagte Prinz an den See kommt, erscheint ihm Rusalka als Irrlicht. Er bittet sie, ihn frei von Schuld zu machen und, obwohl Rusalka ihn vor ihrer todbringenden Umarmung warnt, besteht er auf einen letzten Kuss. Er stirbt in ihren Armen und Rusalka versinkt im See.

Programm und Besetzung

Slowakisches Nationaltheater - SND, Neubau

Der Neubau des Slowakischen Nationaltheaters wurde von den Architekten Martin Kusý, Pavol Paňák und Peter Bauer entworfen. Ihr Vorschlag gewann den Wettbewerb, in dem dreiundfünfzig Projekte zusammenkamen. Das Gebäude erstreckt sich über sieben Stockwerke. Es beherbergt über zweitausend Räume und drei Hauptsäle (Opern- und Ballettbühne, Theaterbühne und Studio). In dem Gebäude befinden sich auch ein Restaurant mit 1.200 Sitzplätzen, ein Club, ein Café, eine Bibliothek und eine Küche.

Die edle Anmutung des Gebäudes wird durch eine Reihe von Kunstwerken im Außen- und Innenbereich noch verstärkt. Im vorderen Hof befindet sich ein Brunnen von Alexander Biľkovič, Iľja Skoček und Pavol Bauer. Die Eingangshalle ist stolz auf den Frühling des Architekten Pavol Bauer und des Malers Dušan Buřil. Die Pracht der Fassade wird durch die Kaskade von Peter Roller und zwei Türme des Architekten Pavol Bauer noch verstärkt. Neben diesen Arbeiten, die Teil des Gebäudes sind, sind die Innenräume oft mit Theaterkostümen und Ausstellungen dekoriert.

SND Neues Gebäude wurde am 14. April 2007 um 19 Uhr eröffnet. An der Eröffnungsfeier nahmen der damalige slowakische Präsident Ivan Gašparovič und der Kulturminister Marek Maďarič teil.


Wie man dorthin kommt

Der Veranstaltungsort öffnet sich für Besucher eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.


MIT DEM AUTO 

Besucher, die an einer SND-Aufführung teilnehmen, können kostenlos auf dem Parkplatz neben dem Theater parken.


ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL 

Die öffentlichen Verkehrsmittel, die Sie zum SND bringen, sind die Buslinien 28, 50, 70, 78, 88, 95, 133, 801 und die Straßenbahnlinien 2, 4, 5 und 6, die am Platz Šafárikovo námestie halten, sowie die Obuslinie 210.

Busse: 

Bushaltestelle SND Neubau (angrenzend an den SD-Neubau):
Buslinie Nr. 28
Buslinie Nr. 133
Buslinie Nr. 801 (internationale Buslinie)

Bushaltestelle Landererova (angrenzend an den SND-Neubau): 
Buslinie Nr. 50 (aus Richtung OD Slimák)
Buslinie Nr. 88
Buslinie Nr. 95

Bushaltestelle Malá scéna (zu Fuß erreichbar):
Buslinie Nr. 70
Buslinie Nr. 78

Buslinie Nr. 50 (in Richtung Aupark)
Buslinie Nr. 28 (auch für die Haltestelle SND New Building/Nová budova SND)
Buslinie Nr. 95 (auch für die Bushaltestelle Landererova)
Buslinie 133 (auch für die Haltestelle SND Neubau/ Nová budova SND)


Straßenbahnen
Straßenbahnhaltestelle Šafárikovo námestie (zu Fuß erreichbar)

Straßenbahnlinien Nr. 2, 4, 5 & 6 (Option auf Umsteigen auf die Buslinien Nr. 95 - Haltestelle Malá scéna, und/oder Landererova, Nr. 78 - Haltestelle Malá scéna)


Obus:
Haltestelle Nová budova SND/ SND Neubau (angrenzend an den SND Neubau):

Obushaltestelle Ni 210 (in Richtung Hauptbahnhof/ Hlavná stanica Bratislava - Haltestelle Nová budova SND ( SND Neubau)

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